Foto- und Videopräsentation von Hermann Schmidt

Donnerstag, 14.12.2017, 20.00 Uhr

Kletterhalle Sauerland, Schmallenberg

Routenplaner Google-Maps

Am Alpenbogen haben sieben Anrainerstaaten Anteil: Sieben Länder bedeutet auch sieben höchste Gipfel. Im Gegensatz zu den weltweiten Seven Summits wurden die „Seven Summits der Alpen“ erst in den letzten Jahren „entdeckt“, dann aber zunehmend populär und zu Objekten von Gipfelsammlern. Nach einer eigenen Bestandsaufnahme der bereits absolvierten höchsten Gipfel wurden die noch ausstehenden Berge im Sommer 2016 gezielt ergänzt. Als Gesamtschau stellt sich nun eine Sammlung von Bergen dar, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Fest steht, dass ein Besuch der sieben Alpenländer und ihrer höchsten Gipfel auf jeden Fall lohnt. Sind es doch allesamt Berge mit Charakter und erfordern insgesamt die volle Bandbreite der bergsteigerischen Fähigkeiten.

Wer die Seven Summits der Alpen und ihre Gebirgsregionen in Angriff nimmt, der startet - wenn auch über Jahre verteilt - zu einer spannenden und hochinteressanten Alpentour. Dem Prinzip „Von Ost nach West“ folgend beginnt die – in der Zusammenstellung virtuelle - Alpenreise der Präsentation in Slowenien mit der Besteigung des Triglav (2864 m) im gleichnamigen Nationalpark. Danach führt die Route weiter nach Österreich zum Großglockner (3798 m), dem wohl begehrtesten Berg der Ostalpen. Die Zugspitze (2962 m) in Deutschland bietet vielseitige Tourerlebnisse: Höllentalroute, Jubiläumsgrat, Zugspitzlauf von Ehrwald. Die Dufourspitze (4634 m) in der Schweiz ist vermutlich der schönste der Seven Summits: Steil, schmal, mit langem Gletscherzustieg und den Schwierigkeiten erst oben am Gipfelgrat, dazu ein gigantischer Ausblick. Der höchste italienische Gipfel ist eine Frage der Definition: Wir geben den Monte-Rosa-Gipfeln Signalkuppe/Punta Gnifetti und Zumsteinspitze (4563 m) eindeutig den Vorrang vor dem „kleinen“ Gran Paradiso (4061 m). Über die Breithorn-Naso-Route als Zustieg und den Grenzgletscher als Abstieg ergeben sich intensive Hochtourenerlebnisse in Schnee und Eis. Das Image des Mont Blanc (4810 m) lebt vom Superlativ „Höchster“. Auf der Goûter-Route und über den Bossonsgletscher gelingt eine eindrückliche Überschreitung des Monarchen mit rekordverdächtigem Zeitaufwand für die Tour. Die abschließende Besteigung der eher unbekannten Vorderen Grauspitze (2599 m) in Liechtenstein rundet das Gesamtprojekt der Seven Summits der Alpen mit einer Traumtour im „Heidiland“ ab. 

Die stimmungsvolle und aufwändig gestaltete Präsentation versucht, die Tourerlebnisse und faszinierenden vielfältigen Landschaftseindrücke nachempfinden zu lassen. Dazu lädt die Sektion Hochsauerland des Deutschen Alpenvereins alle Bergbegeisterten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

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