Steinschab wegen Sanierungsarbeiten gesperrt

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Akuter Sanierungsbedarf macht die Sperrung des Steinschab für einige Wochen erforderlich. In einer ersten Aktion wurde der Fangzaun an der Oberkante entleert und nachfolgend das abgelöste Plattenpuzzle Stück für Stück hinab befördert, da die Plattenteile nur noch von 2 dünnen Stahlstiften gehalten wurden.

Da sowohl Haken mit den Plattenteilen abgerutscht sind, als auch weitere Haken dabei beschädigt wurden, sind die Routen aktuell nicht mehr kletterbar. Bis alle Routen saniert sind, werden wohl einige Wochen vergehen. Wegen der insgesamt noch nötigen, umfangreichen Arbeiten (Komplettierung der Entrümpelung, Felssicherungsmaßnahmen, Neueinrichtung nahezu aller Kletterrouten) ist eine Freigabe noch in diesem Jahr sehr unwahrscheinlich. Wir werden hier rechtzeitig berichten.

Der Termin für den nächsten Arbeitseinsatz kann bei Jo Fischer angefragt werden. Wer kommt, bringe bitte Werkzeug (Ziegenfuß, Stemmeisen, Köpflhammer, Meißel, Spitzhacken, Handschuhe etc.) und Kletterausrüstung mit. Für eine kurze Rückmeldung, ob Ihr dabei seid oder nicht, wäre Jo Fischer sehr dankbar!

Herzlicher Dank gilt allen fleißigen Helfern für ihren Einsatz!

Parkregelung

Geparkt wird nur hinter dem Wall, Einfahrt über den Rettungsweg ("Walldurchbruch"). Das Parken direkt an einer Bundesstraße ist nicht zulässig. Jeder sollte sich nach der Regelung richten!

Kletterer parken hinter dem Wall an der Seite zur Straße. Theoretisch können bis zu zehn Autos hinter dem Wall, direkt an der Wallseite parken.

Einweihung des Steinschabs 2006

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Mit bei der Einweihung:
Annemarie Erlenwein Staatssekretärin des Innen- und Sportministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen. Sowie der Abgeordnete im Landtag Hubert Kleff und Bürgermeister Michael Kronauge. Zudem mit bei der Eröffnung waren Fritz Blach vom Deutschen Alpenverein (DAV) und Paul Steinacker, Repräsentant der IG Klettern und erster Vorsitzender des DAV-HSK.

Mit Unterstützung der Politik auf kommunaler, Kreis- und Landesebene gelang eine Befreiung des Steinschab von den Beschränkungen des Landschaftsplanes. Somit trägt das "langjährige Engagement der IG Klettern und des Deutschen Alpenvereins im Sauerland nun endlich Früchte", heißt es in der Pressemitteilung zur ersten Kletterregion im Sauerland.

Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Michael Kronnauge ließen es sich die Kletterfreunde natürlich nicht nehmen, die rund 50 Meter hohe Grauwackewand auch hinauf zu klettern. Die nötige Ausrüstung wurde dabei vom DAV kostenlos bereit gestellt.

"Bisher wurden elf Touren in den Schwierigkeitsgraden drei bis sieben an der Kletterarena Steinschab eingerichtet und abgesichert", erklärte Fritz Black vom Deutschen Alpenverein im Gespräch mit dem SAUERLANDKURRIER.

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Die Kosten für die Hallenberger Kletterarena in Höhe von rund 6.000 Euro teilen sich der DAV und die IG Klettern zur Hälfte. Auch auf Landesebene soll das Projekt Naturverträgliches Klettern nun intensiv gefördert werden. Eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Land NRW, Naturschützern und Bergsportverbänden ist in Arbeit und soll möglichst noch in diesem Jahr unterzeichnet werden.

Die Naturschutzverbände haben ihre Kooperationsbereitschaft bereits bei einer Tagung im Düsseldorfer Umweltministerium erklärt und werden sich im Raum Sauerland an der Suche nach zehn bis 15 Klettergebieten beteiligen.

Nach Auskunft von Paul Steinacker werden in der kommenden Woche die Verträge für Projekt Nummer zwei, den Meisterstein bei Siedlinghausen, unterschrieben. "Außerdem wird der Klippenberg bei Bestwig und ein weiteres Projekt bei Marsberg künftig zur Kletterarena gehören", so Paul Steinacker. Das Jugendblasorchester Hallenberg untermalte zudem musikalisch die Eröffnung. Für den kirchlichen Segen sorgte Vikar Michael Paszynski.

Beitrag des Sauerlandkuriers vom 20.08.2006